Über das gemeinsames Projekt des Vereins „Zukunft in Österreich“ (Vorstand Natalia Schöffmann) und der Studierenden der Alpen-Adria Universität der Stadt Klagenfurt – Teilnehmer des Spezialkurses für Fortgeschrittene „Übersetzung“ (Kursleiterin Joulia Köstenbaumer)
Alles hat begonnen mit dem Wunsch die Internetseite unseres neugegründeten Vereins, der sich „Kultur- und Integrationsverein nennt, lesbar und verständlich auch für die interessierten Leser, die kein Russisch beherrschen zu gestallten,.
Der Vorstand unseren Vereins Natalia Schöffmann war ungeduldig in ihrem Wunsch die Texte der Internetseite in ein gutes gepflegtes Deutsch zu übersetzten. Ich meinerseits war ungeduldig in meinem Suchen nach neuen interessanten und sinnvollen Texten für die praktische Arbeit im Rahmen meines Spezialkurses „Übersetzung“ an unserer Universität, in der ich schon seit bald 10 Jahren tätig bin. Und an dieser Stelle kam die glückliche Fügung wie in dem bekannten Sprichwort „Ein Kopf ist gut, aber zwei sind besser“!
Wenn man verschieden interessante Dinge ausdenkt, ist es ratsam diese Gedanken mit den anderen Menschen zu teilen. So hat es sich auch dieses Mal bewahrheitet. Bei einem Gespräch mit Natalia über die weitere Entwicklung unseres Vereinskonzepts, wurde die Idee geboren das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Ich habe Natalias Texte, die sie für unsere Internetseite schrieb, in meinen Kurs übernommen und sie unter den Studenten verteilt – vorher natürlich habe ich die Wichtigkeit so eines gemeinsamen Projekts erklärt, weil diese Projekt sehr gut den Begriffen „Kultur“ und „Integration“ entspricht. Denn auf einer Seite lernen unsere Studierenden verschiede Arbeitsbereiche unseren Vereins kennen, die in den Texten über die Kultur Russlands, bilinguale Erziehung oder unsere Schulle der russischen Sprache „Rusinka“- Und auf der anderen Seite informieren wir alle Interessierte und willige Leser, die kein russisch beherrschen, indem wir ihnen eine reale Möglichkeit bieten sich über die Arbeit und Projekte und Ideen des Vereins zu informieren.
Auf diese Weise machen alle Teilnehmer dieses „Kommunikationskreises“ ein Gewinn.
Außerdem, da ich mit der Spezifik der Universitären Bildung und den Schwierigkeiten gut kenne, mit welchen die Absolventen der österreichischen Hochschulen, die keinen gut beworbenen Studien– wie zum Beispiel Slawistik – nachgehen, haben wir uns entschlossen, dass alle Studierenden, die an diesem Projekt Teil nahmen, zu unterstützen. Sobald die deutschen Texte auf der Internetseite des Vereins erscheinen, bekommt jeder Teilnehmer eine offizielle Bestätigung über die Zusammenarbeit mit unserem Verein.
Das Studium an einer Universität ist eine langwierige Sache, die viel Zeit und Geduld erfordert und die Studierenden haben oft keine Zeit ihre Erfahrungen auf den erlernten Gebieten zu sammeln. Deswegen denke ich, dass solche Projekte sehr gut sind für das Erarbeiten der Arbeitsstrategien auf verschiedenen Gebieten der Sprache. Und wenn sie dann sich für eine Stelle bewerben, können solche Bestätigungen über praktische Erfahrungen sehr nützlich sein. Das konnte ich selbst oft sehen, weil ich oft an den Auswahlkommissionen für die neuen Arbeitsstellen Teil nehme.
Am Ende meines Artikels möchte ich hinzufügen, dass in unserem Verein, Mitglieder dessen in Erwartung aktiver Taten und aktiver Kommunikation mit allen Interessierten sind, weitere Ideen über die Zusammenarbeit mit den Studierenden der AAU Klagenfurt reifen. Russische Sprache in die studentischen Massen – das ist unser Slogan! Und unsere aktive Position und das Interesse der Studierenden und Lehrenden des Instituts für Slawistik der AAU sind eine Garantie dafür, dass wenn viel Interesse an einem Punkt zusammen kommt, dann wird viel Interessantes und Spannendes – und vor allem viel Nützliches entstehen!
Mit besten Wünschen
Ihre Joulia Köstenbaumr, Mag. Phil.,
Senior Lecturer des Instituts für Slawistik
Für russische Sprache
Alpen-Adria Universität Klagenfurt,
aktive Teilnehmerin unterschiedlicher Projekte,
interessierter Mitglied des Kultur- und Integrationsvereins „Zukunft in Österreich“
PS: Während ich noch an den Feinheiten der Texte feilte, bekam ich die Information, dass sich eine der Projekt-Teilnehmerinnen – Ute Kellernamm — ernsthaft für das Thema ihres Artikels über die auf Kärntner Friedhöfen begrabenen sowjetischen Soldaten interessierte und die Arbeit mit diesem Thema fortsetzen möchte. Genau solche gemeinsamen Projekte und Programme geben allen teilnehmenden Seiten die Chance auf eine gute Zukunft in unserem geliebten Österreich. Auf gut Glück, Ute!